Anke Fedrowitz Website

 

 

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Privat:

Verheiratet mit Dennis Newson

Zwei erwachsene Kinder und ein Enkelkind

 

Beruflicher Werdegang:

  1. 1940: Geboren während eines Bombenangriffs – wohl mit ein Grund meiner absolut pazifistischen Lebenseinstellung.
  2. Schulzeit in Osnabrück und Wilhelmshaven – Abitur 1960.
  3. 1960 -1963: Studium an der Adolf-Reichwein-Hochschule Osnabrück – im Bereich Sozialpädagogik stark beeinflusst von Frau Professor Elisabeth Siegel.
  4. 1963 – 1971 : Volksschullehrerin in der Grafschaft Bentheim
  5. 1971 – 1974 : Lehrerin für Deutsch als Fremdsprache am Colegio Aleman in Valparaiso / Chile – meine Schülerinnen und Schüler gehörten zu einem Projekt, in dem Kinder aus staatlichen Grundschulen ein Jahr lang Deutsch lernten, dann nach einer Aufnahmeprüfung mit Stipendium aus Deutschland in die private Deutsche Schule kamen. Das Projekt wurde nach dem Militärputsch (11.09.1973) gestoppt.
  6. 1975-1979 : Lehrerin an der Hauptschule Alt – Georgsmarienhütte – Mitwirkende Lehrerin für Englisch in der einphasigen Lehrerausbildung an der Universität Osnabrück.
  7. 1979 bis 2004 :Lehrerin für Deutsch als Zweitsprache und Englisch an der Orientierungsstufe Innenstadt Osnabrück (ab 1998 “Hans-Calmeyer-OS-Innenstadt”).
  8. Arbeitsschwerpunkt : Deutsch als Zweitsprache für 10-12jährige Kinder, die aus unterschiedlichen Gründen gerade erst nach Deutschland gekommen waren. Sie kamen aus (in alphabetischer Reihenfolge): Argentinien, Aserbaidschan, Bosnien, Chile, China, England, Ghana, Georgien, Griechenland, Hong Kong, Indien, Italien, Jugoslavien,Kasachstan, Kroatien, Korea (Süd), Letland, Moldawien, Mongolei, Portugal, Polen, Rumänien, Russland, Schweden, Serbien, Spanien, Sri Lanka, Türkei, Ukraine, Uzbekistan, Vietnam .
    Diese Arbeit beinhaltete immer eine intensive Elternarbeit auch außerhalb der Schule – genauso wie die Kooperation mit kulturellen und religiösen Institutionen, z.B. in den letzten Jahren verstärkt in den Moscheen Osnabrücks.
  9. 1992 – 2002: Mitwirkende Lehrerin an der Regionalen Arbeitsstelle für Kinder aus Zuwandererfamilien in Osnabrück.
  • 1992 – 1994 : Pädagogische Leiterin der Schule in der Caprivikaserne für bosnische Flüchtlingskinder.
  • 2000 – 2015 : Lehrbeauftragte im Fachbereich Erziehungswissenschaften an der Universität Osnabrück zum Thema “Interkulturelles Lernen in Schule und Familie”. Themenschwerpunkt : Biografien von Migranten der 1.Generation und ihrer Kinder.
  • 1982-2004 :Fachberaterin für den Unterricht mit ausländischen und ausgesiedelten Kindern und interkulturelles Lernen an der Bezirksregierung Weser-Ems für die Stadt Osnabrück

Arbeitsschwerpunkte als Fachberaterin

  • Zusammenarbeit mit den Lehrkräften für Muttersprachlichen Unterricht (Dienstbesprechungen, Fortbildungsmaßnahmen, Hospitationen, Kontakte)
  • Deutsch als Zweitsprache (Förderpläne und Förderkurse mit und für Schulen; Fortbildungsangebote über die regionale Lehrerfortbildung, das NLI, die GEW ; Mitarbeit an den “Handreichungen für den Unterricht mit Kindern aus anderen Herkunftsländern” , den “Rahmenrichtlinien für Deutsch als Zweitsprache” und dem Handbuch “Sichtwechsel” im MK.)
  • Leitung verschiedener Arbeitskreise, u.a.”Interkulturelles Lernen – Schulleiter – AG” / “Vorschule-Schule im Schinkel” (dieser 1998 ins Leben gerufene Arbeitskreis war einer der Motoren für das jetzt etablierte Sprachförderprojekt vor der Einschulung) / AG “Aussiedlerkinder an unserer Schule” / “Bilinguales Lernen an der Grundschule”.
  • Beiratsmitglied im Schulversuch “Deutsch-Italienisch an Osnabrücker Grundschulen” (Johannisschule + Diesterwegschule)
  • Aufbau der Regionalen Arbeitsstelle für Kinder und Jugendliche aus Zuwandererfamilien / RAZ
  • Betreuung des Europaprojekts “Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage” an verschiedenen Schulen
  • Seit 1998 Trainerin im Projekt „Eine Welt der Vielfalt“ (Bertelsmann Wissenschaftsstiftung)

Einige dieser Arbeiten habe ich nach meiner Pensionierung (2004) ehrenamtlich fortgesetzt :

  • Von Schülerinnen und Schülern der Käthe-Kollwitz-Schule ernannte “Ehrenpatentante” des Projekts “Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage” –
  • Ehrenmitglied des Beirats “Deutsch-Italienisch an Osnabrücker Grundschulen”
  • Als Mitglied des Arbeitskreises der Weltreligionen (AROS) Ansprechspartnerin, wenn es um muslimische Kinder und Elternarbeit geht- vor allem im Zusammenhang mit dem Schulversuch “Islamkunde”, den ich als Fachberaterin von Anfang an begleitet habe.
  • Ehrenmitglied der AG “Vorschule-Schule im Schinkel”
  • Trainerin von „Eine Welt der Vielfalt“ (auf Anfrage)
  • Gewerkschaftsarbeit im Bereich “Muttersprachlicher Unterricht/ Unterricht in der Herkunftssprache“ – sowohl in Bezug auf die Lehrkräfte als auch die Kinder
  • Mitarbeit in den Interkulturellen Wochen in Osnabrück :

Mehrsprachiges Theaterprojekt mit muttersprachlichen Kollegen und deren                        Schülern Viele Kinder und viele Sprachen in Osnabrück

Öffentliche Diskussionsrunden mit Jugendlichen zu von ihnen  gewählten                             Themen wie: Muttersprache/Fremdsprache Heimat Chancengleichheit Was bedeutet mir Religion?

Publikationen:

  • 1985 erschien im Schwann-Bagel-Verlag mein Buch „…deine Türken werden ganz schön frech (ISBN 3-590-14623.0)“
  • 2016 folgte“Es wiederhoit sich alles und ist doch ganz anders – Schulgeschichte und Schulgeschichten mit Migrationshintergrund“ (ISBN 978-3-8142-2351-3)
  • Zu meinen Arbeitsschwerpunkten habe ich Artikel in Fachzeitschriften und zwei Broschüren veröffentlicht – 2004 „Merhaba maestro- die Geschichte des muttersprachlichen Unterrichts am Beispiel der Stadt Osnabrück“ und 2016 „Die Schule in der Caprivikaserne für bosnische Flüchtlingskinder“.

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Als Referentin habe ich an internationalen Tagungen teilgenommen, z.B. in Moskau und St.Petersburg mit Professor Wernstedt; in Cannakale/Türkei während der Sommeruniversität; in Warwick/England, Las Palmas und Berlin auf Einladung des British Council.

Außerdem wurde ich vor einigen Jahren von Frau Professor Süßmuth eingeladen, vor der Zuwanderungskommission einen Vortrag über “Migrantenkinder in Deutschland” zu halten.

2007 erhielt ich die Bundesverdienstmedaille.

Am 29.11.2005 hat mir der Rat der Stadt Osnabrück für meine interkulturelle/ interreligiöse Arbeit die „Bürgermedaille der Stadt Osnabrück“ verliehen.

Ich bin seit 2012 Mitglied des Osnabrücker Migrationsbeirates. Ehrenamtlich unterstütze ich die Lernwerkstatt im Erich-Maria-Remarque-Flüchtlingshaus.

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